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Feuerwehrgeräte von 1893 bis heute

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Feuerwehrgeräte

Magirus 1893

Es handelt sich hier um eine Handdruckspritze, die für kleine Orte oder große Gutshöfe gebaut wurde. 1893 hat die Fa. Magirus diese Spritze anlässlich des Deutschen Feuerwehrtags in München ausgestellt. Zum 40 jährigen Jubiläum unserer Feuerwehr wurde sie restauriert, und beim Fest des Feuerwehrmuseums Fulda präsentiert. Bei der anschließenden Bewertung konnten wir einen 3. Platz erringen. Unsere Feuerwehrjugend stellte als Bedienpersonal in der Reihe AidA des Hessischen Fernsehens die Funktionsfähigkeit unter Beweis. Die Originale der Rechnung und des Lieferscheins sind noch vorhanden, genaue techische Daten sind jedoch unbekannt.

Bachert 1952

Hier sehen Sie die erste Motorspritze unserer Wehr. Eine Pumpe der Firma Bachert mit einem 2-Zylinder 2Takt-Motor der Fa. Breuer. Die Bedienung dieser TS 8/8 ist nicht einfach. Zum Starten des Motors muss erst der korrekte Zündzeitpunkt eingestellt werden. Da der Motor von einem Teil des geförderten Wassers gekühlt wird, kann die Pumpe nicht lange im Leerlauf Betrieben werden. Zum Ansaugen des Wassers wird bei einem  Zylinder die Zündung unterbrochen. Der Zylinder bildet nun eine Kolbenpumpe. Wenn der Ansaugvorgang abgeschlossen ist, wird die Zündung wieder eingeschaltet. Dies ist eine sehr merkwürdige Methode, aber sie funktioniert und ist wartungsfrei. Probleme hatten wir in der Vergangenheit mit der Magnetzündung. Reparaturen können nur noch von wenigen Fachleuten durchgeführt werden.

Ziegler 1971

Diese Tragkraftspritze TS 8/8 bedarf in Feuerwehrkreisen keine besondere Vorstellung. Es ist ein Standartmodell der Fa. Ziegler mit VW-Industriemotor. Die Bedienung der Pumpe ist nicht so kompliziert wie das vorher beschriebene Bachert-Modell. Vor allem die automatische Doppelkolben-Entlüftungseinrichtung erwies sich als sehr vorteilhaft. Angeschafft wurde sie zusammen mit dem ersten Fahrzeug der Wehr. Es handelte sich dabei um ein TSF Ford Transit.

Ziegler 1989

Mit dem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug auf VW LT wurde diese TS angeschafft. Nach langer Überlegung und einigen Vorführungen anderer Hersteller, überzeugte uns dieses Modell. Die Pumpe ist praktisch Baugleich mit der vorhandenen TS. Nur der Motor ist ein 2-Zylinder 2Takt-Motor der Fa. Hirth. Seine Vorteile liegen im geringen Gewicht und der hohen Leistung von 49 PS. Der Elektrostarter und die automatische Entlüftungseinrichtung machen die Bedienung sehr einfach. Die Pumpe wurde anfangs als „Trabbi“ belächelt. Die Unkenrufe verstummten aber sehr schnell, wenn man ihre Leistungsfähigkeit einmal erleben kann.

Callies HDL 2000

Diese Hochdrucklöschanlage der Fa. Callies nimmt seit dem Jahr 2001 den Platz der TS in unserem Fahrzeug ein. Bei der geringen Tageseinsatzstärke einer kleinen Ortsteilwehr ist das schnelle Aufbauen einer Wasserversorgung immer ein Problem. Mit dieser Hochdrucklöschanlage (HDL) und einem Schnellangriffsschlauch kann nun ein wirksamer Löschangriff vorgetragen werden. Die mitgeführten 100 Liter Wasser reichen für ca.5min Wasserabgabe. Durch den Ausgangsdruck von 120 Bar wird eine geringe Tröpfchengröße und damit eine hohe Löschwirkung erreicht. Die HDL passt in die genormte Aufnahmeschiene der TS. Somit sind keine Umbauarbeiten nötig. Der Motor stammt von Briggs&Stratton, die Pumpe von Viessmann. Der Hersteller verwendet möglichst handelsübliche Teile, um eine einfache Ersatzteilversorgung zu gewährleisten.
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